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Ege Karar neuer Leiter der EUTB-Beratungsstelle

Seit 1. Oktober ist Ege Karar neuer Leiter der EUTB-Beratungsstelle. Des Weiteren arbeitet nach wie vor Benjamin Gutwein als Berater in der EUTB. Katharina Vollrodt und Timo Maximini sind nicht mehr für die Beratungsstelle tätig. 

Hier finden Sie weitere Informationen und die Kontaktdaten von Ege Karar und Benjamin Gutwein:

Ege Karar: Leitung, Dipl. Sozialarbeiter und Sozialpädagoge mit einer Zusatzausbildung zum Systemischen Familienberater und zertifizierter EUTB-Trainer

E-Mail: e.karar-eutb@lv-gl-bw.de

Skype: karar.eutb

Benjamin Gutwein: Peer Berater, zertifizierter EUTB-Teilhabeberater

E-Mail: b.gutwein-eutb@lv-gl-bw.de

Skype: gutwein.eutb

 

Dies sind die Öffnungszeiten der EUTB:

Mittwoch: 10.00 - 16.30 Uhr im Gehörlosenzentrum Stuttgart und nach Vereinbarung per Mail oder Skype

 

Was ist die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)?

Ergänzend bedeutet: Zusätzlich zu anderen Beratungen
Unabhängig bedeutet: Wir zeigen Ihnen in der Beratung verschiedene Möglichkeiten und Sie entscheiden selbst, was für Sie am besten ist
Teilhabe bedeutet: Menschen mit Behinderung leben und entscheiden selbstbestimmt

Die EUTB ist in erster Linie ein Beratungsangebot für taube Menschen und Menschen mit Hörbehinderung. Zu Fragen der Teilhabe werden allerdings nicht nur betroffene Menschen beraten, sondern auch Angehörige und Institutionen, die in diesem Bereich arbeiten.

Die Beratung orientiert sich immer an den Wünschen und Bedürfnissen der Ratsuchenden mit dem Ziel, die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung von tauben Menschen und Menschen mit Hörbehinderung zu steigern. So erfüllt die EUTB eine Lotsenfunktion im Dschungel der Leistungsträger und -erbringer und begleitet mit Rat und Tat die kontinuierliche Weiterentwicklung in der Gesetzgebung.

Die Beratung erfolgt von Betroffenen für Betroffene. Dies nennt sich Peer Counseling. Peers nennt man Personen aus einer Gruppe mit gleichen oder ähnlichen Erfahrungen.

Die Beratungen finden in Deutscher Gebärdensprache (DGS), Türkische Gebärdensprache (TID), Arabischer Gebärdensprache und International Sign statt. Zudem kann mit Hilfe taktiler Gebärden kommuniziert werden.

Für die Beratung von Hörenden ohne Gebärdensprachkompetenz wird ein*e
Gebärdensprachdolmetscher*in hinzugezogen. 

Das Angebot ist kostenfrei.

 

Zielgruppen

  • Gehörlose und Menschen mit Hörbehinderungen
  • taube und hörbehinderte Geflüchtete und Migrant*innen
  • Children of Deaf Adults (CODA)
  • Familienangehörige
  • Institutionen, die mit Gehörlosen und Menschen mit Hörbehinderung arbeiten

 

Mögliche Inhalte der Beratung

  • Gehörlosigkeit, Taubblindheit, Gebärdensprache und Cochlea Implantat
  • Erfahrungen mit dem integrativen Kindergarten und der integrativen Schule (Regelschule) mit Dolmetscher*innen für Deutsche Gebärdensprache sowie Besuch des Förderzentrums
  • Übergang von der Schule zum Beruf
  • Familien mit Besonderheiten (z.B. Antrag auf Hausgebärdensprachkurs)
  • gesellschaftliche Teilhabe im Alter (z.B. Persönliches Budget)
  • Rehabilitation, Hilfsmittel und Pflege
  • Gewaltschutz
  • Assistenzleistungen (z.B. Telefonnutzung des Relay-Dolmetscherdienstes)
  • Antragstellung

Dabei erfüllt die EUTB allerdings nicht die Aufgabe einer Rechtsberatung.

 

Grundlage unserer Arbeit

Durch die Neuerungen im Sozialgesetzbuch IX, mit der Schaffung des § 32, wird die EUTB als Projekt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Im gesamten Bundesgebiet wurden bereits rund 500 Beratungsstellen geschaffen.

 

Formen der Beratung

  • Beratung vor Ort
  • Onlineberatung via Skype
  • Aufsuchende Beratung nach Vereinbarung

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